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Wer in Mörnsheim in Oberbayern gräbt, stößt nicht nur auf Baugrund. Unter der Oberfläche liegt Juragestein – ein Naturstein, der weltweit gefragt ist und seit Generationen die Region prägt. Für den Bau des Solarparks bedeutete das vor allem eines: anspruchsvolle Bedingungen. Für das Team von Dr. Metje dagegen eine spannende Aufgabe, die mit Erfahrung, dem richtigen Gerät und einer guten Portion Pragmatismus gelöst wird.

Erneuerbare Energie auf historischem Juragestein

Im idyllischen Altmühltal entsteht derzeit der Solarpark Mörnsheim. Die neue PV-Freiflächenanlage wird künftig jährlich rund 8 Millionen Kilowattstunden sauberen Strom erzeugen und damit rechnerisch mehr als 3.000 Tonnen CO₂ pro Jahr einsparen.

Mit einer Gesamtleistung von 7,63 MWp, über 10.700 Solarmodulen und einem zusätzlichen Grünstromspeicher mit einer Kapazität von mehr als 5 MWh leistet die Anlage einen wichtigen Beitrag zur regionalen Energiewende.

Doch die eigentliche Besonderheit dieses Projekts liegt nicht über, sondern unter der Erde.

Juragestein: Wertvoll für die Welt, anspruchsvoll für den Tiefbau

Der Solarpark befindet sich mitten im Juragebiet. Die Region ist bekannt für ihre besonderen Kalksteine, die weit über die Landesgrenzen hinaus geschätzt und weltweit exportiert werden.

Für den Bau einer Photovoltaikanlage bringt dieser geologische Schatz jedoch einige Herausforderungen mit sich. Bereits bei den Rammarbeiten zeigte sich, dass der Untergrund deutlich anspruchsvoller ist als bei vielen anderen Projekten. Wo normalerweise Pfosten effizient in den Boden eingebracht werden können, verlangte das massive Gestein nach angepassten Verfahren und einer sorgfältigen Ausführung.

Auch beim Kabeltiefbau wurde schnell deutlich: Standardlösungen reichen hier nicht aus. Für die Herstellung der Kabelgräben musste zusätzlich schweres Spezialgerät organisiert werden, um die Leitungen trotz der felsigen Bedingungen fachgerecht verlegen zu können.

Herausforderungen gehören zum Tagesgeschäft

Für das Team von Dr. Metje sind solche Situationen kein Hindernis, sondern Teil des Projektgeschäfts. Jede Baustelle bringt eigene Rahmenbedingungen mit sich. Entscheidend ist, flexibel zu reagieren, die richtigen Ressourcen bereitzustellen und Lösungen zu entwickeln, die funktionieren.

Genau das ist in Mörnsheim gelungen. Dank enger Abstimmung zwischen Planung, Bauleitung und Ausführung konnten die Arbeiten trotz der schwierigen Bodenverhältnisse kontinuierlich fortgeführt werden.

Nächster Meilenstein: Die 10 Kilometer lange Trasse

Mit der Fertigstellung der PV-Anlage rückt nun der nächste große Bauabschnitt in den Fokus. Für die Netzanbindung wird eine rund zehn Kilometer lange Kabeltrasse zur Übergabestation errichtet.

Auch hier stellt der steinige Juraboden besondere Anforderungen an die Ausführung. Doch die Voraussetzungen sind bestens: Die Trasse wird durch die Dr. Metje Tiefbau GmbH realisiert, die ihre Kompetenz bereits auf der Anlagenfläche unter Beweis gestellt hat.

So bleibt das Projekt auch auf den letzten Metern in einer Hand – von der Planung über den Tiefbau bis zur erfolgreichen Netzanbindung.

Mit dem Solarpark Mörnsheim entsteht nicht nur ein weiterer Baustein für die Energiewende. Das Projekt zeigt auch, wie technische Herausforderungen durch Erfahrung, Flexibilität und pragmatische Lösungen erfolgreich gemeistert werden können – selbst wenn der Untergrund aus weltbekanntem Juragestein besteht.

Keyfacts Solarpark Mörnsheim

  • Standort: Ensfeld bei Mörnsheim (Bayern)

  • Leistung PV-Anlage: 7,63 MWp

  • Solarmodule: 10.752 Module von Canadian Solar

  • Wechselrichterleistung: 6 MW

  • Speicher: 5,015 MWh Grünstromspeicher

  • Erwartete Stromerzeugung: ca. 8.016.397 kWh pro Jahr

  • Vermiedene CO2-Emissionen ca.: 3.046 Tonnen pro Jahr
  • Auftraggeber: WIRSOL Aufdach GmbH